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Piwik Upgrade von Version 2 auf 3 schlägt wegen MySQL Problemen fehl

Wenn ihr euer Piwik 2 auf Version 3 upgraden wollt lauft ihr unter Umständen in Probleme beim Updaten der MySQL Datenbank rein und der Prozess bricht ab. Dies wird durch eine fehlende Tabelle und eine fehlende Spalte in einer Tabelle verursacht. Hier ist ein Beispiel, wie man das Problem lösen kann, basierend auf einer Piwik 2 Installation auf einem Server mit Plesk 17. Wie immer, denkt daran, dass ihr ein Backup von eurer Datenbank macht, bevor ihr darin händisch etwas verändert.

Die erste Fehlermeldung, die ihr bekommt lautet:

Kritischer Fehler während der Aktualisierung:
SQLSTATE[42S02]: Base table or view not found: 1146 Table ‚piwik_d.plugin_setting‘ doesn’t exist

Diese kann man lösen, in dem man die Tabelle manuell in der MySQL Datenbank erzeugt:

CREATE TABLE plugin_setting (
plugin_name VARCHAR(60) NOT NULL,
setting_name VARCHAR(255) NOT NULL,
setting_value LONGTEXT NOT NULL,
user_login VARCHAR(100) NOT NULL DEFAULT '',
INDEX(plugin_name, user_login)
) ENGINE=Innodb DEFAULT CHARSET=utf8

Wenn man danach den Upgrade Prozess noch einmal antriggert, erfolt eine zweite Fehlermeldung:

Kritischer Fehler während der Aktualisierung:
SQLSTATE[42S22]: Column not found: 1054 Unknown column ‚plugin_name‘ in ‚where clause‘

Da sich in meinem Fall keine Daten in der Tabelle befanden, konnte ich die Tabelle komplett droppen und einfach neu erzeugen:

CREATE TABLE site_setting (
idsite INTEGER(10) UNSIGNED NOT NULL,
plugin_name VARCHAR(60) NOT NULL,
setting_name VARCHAR(255) NOT NULL,
setting_value LONGTEXT NOT NULL,
INDEX(idsite, plugin_name)
) ENGINE=INNODB DEFAULT CHARSET=utf8

Falls sich Daten in der Tabelle befinden sollte, versucht die Spalte plugin_name manuell zu erzeugen, um das Problem zu beheben.

Das Upgrade sollte jetzt durchlaufen und danach könnt ihr Piwik 3 benutzen.

Album Review: Memoriam – For the Fallen

Ich würde ja gerne schreiben, dass ich euch heute einen kleinen Geheimtipp vorstellen möchte, doch Memoriam hat seine Schatten schon vorraus geworden und bekommt zu Recht die Anerkennung in der Szene, die es verdient. Nach dem überraschenden Tod von Drummer Martin „Kiddie“ Kearns wurde Bolt Thrower offiziell aufgelöst und so ergab es sich, dass sich Ex-Bolt Thrower und Beneditction Musiker zusammengeschlossen haben um Memoriam zu gründen und ein Jahr später schon die erste Scheibe zu releasen.
Bolt Thrower gehör(t)en zu meinen absoluten Lieblingsbands im Bereich Death Metal und ich war schon ziemlich enttäuscht, dass es kein neues Album mehr geben wird. Zum Glück hab ich sie 2014 noch in Stuttgart mal live gesehen, eines meiner besten Konzerte bisher! Zugegeben, Memoriam ist kein Bolt Thrower und Karl Willets, Ex-Sänger von Bolt Thrower und Sänger bei Memoriam, teilte mir in einem kurzen Twittergespräch mit, dass sie mit Memoriam ihren eigenen Stil finden wollten und nicht einfach eine Bolt Thrower „Kopie“ abliefern wollten. In meinen Augen ist das absolut gelungen!
Die Tracks auf For the Fallen erinnern schon stark an Bolt Thrower, haben aber eine etwas komplexere Songstruktur, sind also weniger eingängliche Kampfhymnen wie auf alten Bolt Thrower Scheiben, sondern brauchen einfach mehrmaliges Hören, bis sie richtig rein gehen. Der Sound ist mächtig und überrollt einen förmlich, die Texte handeln hauptsächlich vom Krieg. Im Vergleich zu Bolt Thrower hört sich Karl auf der Scheibe etwas heiser an, hab mich aber nicht getraut ihn zu fragen ob’s am Alter liegt oder das auch einfach ein Stilmittel ist um sich von Bolt Thrower abzugrenzen. 🙂
Das Album ist, wie geschrieben, durch und durch gelungen, allerdings gibt es ein kleines Manko, dass mir leider in letzter Zeit häufiger auffällt. Das Album ist für meinen Geschmack einfach etwas zu sauber produziert, klingt teilweise zu steril. Gerade im Bereich Death Metal darf es für mich produktionstechnisch auch mal etwas dreckiger sein, besonders bei den Drums. Aber das ist bei diesem Album definitiv Jammern auf hohem Niveau.

Anspieltipp ist Surrounded (By Death), gibt’s auch hier direkt als Video.

Die Götzen.Dämmerung bricht über euch herein

Am Freitag, den 24.03.2017 ist es endlich soweit. Nach über 5 Jahren Arbeit und unzähligen Stunden, die ich in das Projekt investiert habe, wird das erste mal eine kommerzielle Scheibe das Dunkel der Welt erblicken, wo auch mein Name drauf zu finden sein wird. Götzen.Dämmerung von bitterfeldt wird auf Massacre Records erscheinen und hoffentlich einschlagen, wie eine atomare Explosion, die uns alle in die Endzeit treibt. 🙂
Allen Musikliebhabern, die es schwer und düster mögen, die harten Metal mit verzerrten Orgeln, spacigen Pianos und allerei elektronischer Ambient-Effekte mögen, sei dieses Album ans Herz gelegt.

Für mich hat dieses Album alber eine noch persönlich tiefgreifendere Bedeutung. Durch die Arbeit mit den Jungs von bitterfeldt bin ich weit über meinen musikalischen und vor allem produktionstechnischen Horizont gegangen, habe so viel über Recording und Mischen von „echten Instrumenten“ gelernt und letzendlich den Antrieb gefunden, doch noch im fortgeschrittenen Alter mein Audio Engineering Diplom bei der SAE zu machen, um all die Sachen, die ich mir über die Jahre selbst beigebracht habe, auf ein solides Fundament zu stellen.

Wenn ihr also dieses Jahr auch nur ein Album kauft, kauf dieses. Und am besten noch das Ltd. Edition Digipak, denn da gibt es als Bonus noch zwei abgefahrene Tracks, die ich produziert habe. 😉

Einen kleinen Vorgeschmack auf das, was euch erwartet, könnt ihr euch im aktuellen Video zu EinesTages ansehen.

So still…

Es war mal wieder eine ganze Weile relativ still hier in meinem Blog, allerdings nicht, weil nichts los war, sondern weil irgendwie einfach zu viel los war. Unter anderem habe ich endlich mein Audio Engineering Diploma Ende letzten Jahres bekommen, bitterfeldt releasen auf Massacre Records (hier haben wir Ende letzten / Anfang diesen Jahres noch die Bonus Tracks produziert, also kauft das Ltd. Edition Digipak!!), in der kommenden Legacy Print Ausgabe gibt es ein paar Informationen über mein Mitwirken bei bitterfeldt, ich habe Anfang des Jahres ein kleines Techno Label (blackaud.io) gegründet und bin jetzt auch als Audio Engineer selbstständig (hoeche.audio). Da bleibt leider nicht mehr viel Zeit um nebenbei zu bloggen. 😉

Ich werde in den nächsten Tagen mal wieder ein paar Updates mit ein bisschen mehr Infos posten.

Getting Cubase to Import Tempo of a MIDI file

I have been using Cubase quite a lot recently and exported my tracks created in Propellerhead Reason to MIDI and imported them in Cubase. Unfortunately Cubase doesn’t automatically adapt the tempo of your project if you import an MIDI file and it took me some time to find the option to change this.
Go to

  • File
  • Preferences
  • MIDI
  • MIDI File
  • Uncheck the option Ignore Master Track Events on Merge

cubase_midi

After that Cubase will also read the tempo from your MIDI file and adapt the tempo of your project accordingly.

Update to MySQL 5.6 on Debian 7 running Plesk 12.5

First of all, create a backup of your server or VM in case that anything will go wrong during the update process or any applications will not work anymore after updating your MySQL Server.

After that create a copy of your existing MySQL config as a backup:
cp /etc/mysql/my.cnf{,_original}

Now browse to http://dev.mysql.com/downloads/repo/apt/ and check which is the latest available MySQL version package. In our case mysql-apt-config_0.7.3-1_all.deb. Now log in to your server via SSH with root access. Download and install the tool:
wget http://dev.mysql.com/get/mysql-apt-config_0.7.3-1_all.deb
dpkg -i mysql-apt-config_0.7.3-1_all.deb

During the installation you will be asked which version you want to install so you can decide to update to MySQL 5.6 or 5.7.

After the installation wizard is finished, perform the following commands
apt-get update
apt-get install mysql-server

If you are being asked to update your my.cnf, select yes. That’s it.